Freitag, 11. Mai 2012
Mystik und Philosophie
19.15 Uhr
Einführung - Komponistengespräch
Dr. Georg Beck mit Sydney Corbett und Michael Veltman
20 Uhr
Konzert
Sidney Corbett (*1960)
Rasch
für Stimme, Klarinette, Viola, Violoncello und Klavier (2010)
UA der Neufassung
Michael Veltman (*1960)
unmöglich jedoch zu sagen: seine Liebe ist tief, aber niedrig
für Klavier, Bassflöte (auch Große Flöte), Viola, Violoncello, Bassklarinette und Kleine Trommel (2008)
Salvatore Sciarrino (*1947)
Infinito nero - Estasi in un atto
für Stimme und Ensemble (1997-98)
e-mex ensemble
Irene Kurka, Sopran
Evelin Degen, Flöte
Anja Schmiel, Oboe
Joachim Striepens, Klarinette
Christine Rox, Violine
Konrad von Coelln, Viola
Burkart Zeller, Violoncello
Martin von der Heydt, Klavier
Carsten Langer, Schlagzeug
Christoph Maria Wagner, Dirigent
Auch zeitgenössische Komponisten lassen sich zuweilen von Außermusikalischem anregen: von der Literatur etwa, wie Michael Veltman in seinem Werk. Sciarrino übersetzt in Infinito nero ('Unendliches Schwarz') düstere endzeitliche Visionen aus der mittelalterlichen katholischen Mystik kongenial in Musik. Rasch von Sidney Corbett ist 2010 aus Anlass des 200.Geburtstags von Robert Schumann entstanden und benutzt Texte des Philosophen Roland Barthes über Schumanns Musik. In diesem Konzert erleben Sie die Uraufführung der erweiterten Fassung.
Eintritte
Standard 12 €
Mitglieder des Kunstring Folkwang 7€
Studenten 3 €
Kartenreservierung unter 0201 8845 102
oder kunstring@museum-folkwang.essen.de
Weitere Informationen finden Sie auch unter
www.e-mex-ensemble.de
Mit freundlicher Unterstützung der Alfred und Cläre Pott-Stiftung und des Kunstring Folkwang, dem Verein der Freunde des Museum Folkwang, der Sparkasse Essen und der AllbauStiftung.
weitere Konzerte:
Freitag, 22. Juni 2012
Born in the USA...
19.15 Uhr Einführung durch Studierende der Folkwang Universität
20 Uhr Konzert mit Werken von Schwartz, Feldman, Crumb, Ives, Williams, Nancarrow und Carter
Eintritt: 12€/7€

Archiv Konzerte
Freitag, 23. März 2012
Hommage à Cage zum 100. Geburtstag: Stille für glückliche Ohren
Beginn: 19.15 Uhr mit einer Lesung im Foyer, ab ca. 19.45 Uhr spielt das e-mex ensemble in den Ausstellungsräumen des 20. und 21. Jahrhunderts
Den Menschen die Ohren zu öffnen und sie auf eine Reise in die unendlichen Welten des Hörens zu schicken, war John Cages Mission. Anlässlich seines 100. Geburtstages ehrt das e-mex ensemble am 23. März den wohl größten Klangforscher und Klangphilosophen des letzten Jahrhunderts mit der Performance einiger seiner kühnsten Werke im Museum Folkwang.
Eine Hommage an John Cage kann kein Konzert im herkömmlichen Sinn sein, sondern muss dessen außergewöhnliche Ideen zur Raum- und Zeitlosigkeit von Klang umsetzen. Deswegen begrüßt das Museum seine Besucher gleich im Foyer mit Projektionen von Cage-Zitaten und einer Lesung seines „Vortrag über Nichts“. Außerdem verteilen sich die sechs Musiker auf verschiedene Stationen innerhalb der Sammlung des 20. und 21. Jahrhunderts und verwandeln die Ausstellung in einen Resonanzraum, in dem Stücke wie „Five“, „Etudes“ und „Ryoanji“ teilweise zeitgleich erklingen. Während so in der einen Ecke Klarinette und Klavier duettieren, wartet hinter der nächsten Wand das von Cage sehr geschätzte Toy piano.
Cages Klänge kommen dabei fast ein bisschen nach Hause, wenn sie neben Werken von Jackson Pollock, Ad Reinhardt und Mark Rothko erklingen. Zusammen mit Komponisten, Tänzern und Musikern wie Earle Brown, Merce Cunningham und David Tudor bildeten die Maler den Kreativverbund der New York School, in deren Netzwerk sich Cage bewegte. So bietet der Abend ein Mit- und Ineinander der Künste, wie es Cage geliebt hätte.
Frank Meyer ist vielen Hörern des WDR als Sprecher bestens bekannt, die Schauspielerin Günfer Cölgecen aus Bochum arbeitete u.a. mit Feridan Zaimoglu.
e-mex ensemble
Frank Meyer und Günfer Cölgecen, Sprecher
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Andreas Roth, Posaune
Burkart Zeller, Violoncello
Martin von der Heydt, Klavier und Toy piano
Michael Pattmann, Schlagzeug
Kartenreservierung beim Kunstring Folkwang e. V.
T ++49 201 8845 102
Eintritt in die Sammlung des Museum Folkwang 5€/3,50€
Mitglieder des Kunstring Folkwang Eintritt frei
Mit freundlicher Unterstützung der Alfred und Cläre Pott-Stiftung und des Kunstring Folkwang, dem Verein der Freunde des Museum Folkwang, der Sparkasse Essen und der AllbauStiftung.
Freitag, 17. Februar 2012
Talea
19.15 Uhr
Einführung mit Prof. Dr. Markus Roth
20 Uhr
Konzert
Olivier Messiaen (1908–1992)
Le merle noir für Flöte und Klavier (1951)
Philippe Manoury (1952)
Michigan Trio für Klarinette, Violine und Klavier (1992)
Ricardo Nillni (1960)
Twist für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier (1998)
Gérard Grisey (1946–1998)
Talea für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier (1986)
Ausführende:
e-mex ensemble
Evelin Degen – Flöte
Joachim Striepens – Klarinette
Christine Rox – Violine
Burkart Zeller – Violoncello
Martin von der Heydt – Klavier
Christoph M. Wagner – musikalische Leitung
Weitere Informationen:
Die Konzerte werden gefördert von der Alfred und Cläre Pott-Stiftung, dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang und der Sparkasse Essen.
Freitag, 9.12.2011
Schweben über grenzlosem Feld
Chinesische Musik gestern und heute mit Jeffrey Roberts (Peking)
Werke von Guoping Jia, Jeffrey Roberts und Lin Yang
19 Uhr
Einführung mit Dr. Jeffrey Roberts
20 Uhr
Konzert
Das e-mex-Ensemble begibt sich mit der Unterstützung von Jeffrey Roberts, einem Experten für traditionelle chinesische Instrumente und zeitgenössische Improvisation, auf eine Reise in die chinesische Musik. In Werken mit so sprechenden Titeln wie Breaking Bamboo, Shaking Jade und Schweben über grenzenlosem Feld gelingt die Verbindung von chinesischer Tradition und modernem Komponieren. Der Komponist Jeffrey Roberts stellt u.a. die Guqin, eine Flachbrettzither, vor.
Programm
Jeffrey Roberts (1970)
Song of the Roosting Crows für Guqin und Live-Elektronik (2011)
Jeffrey Roberts
Breaking Bamboo, Shaking Jade für Flöte, Schlagzeug und Klavier (2009)
Guoping Jia (1963)
Schweben über grenzlosem Feld für Flöte und Klavier (2001/2002)
Lin Yang (1982)
Ta
Xia Ran (1979)
Geistliche Dämmerung für Flöte solo (2005)
Jeffrey Roberts
Skimming
für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Schlagzeug und Klavier (2003)
Ausführende
Jeffrey Roberts – Guqin
e-mex ensemble
Evelin Degen – Flöte
Joachim Striepens – Klarinette
Kalina Kolarova – Violine
Burkart Zeller – Violoncello
Michael Pattmann – Schlagzeug
Martin von der Heydt – Klavier
Christoph M. Wagner – musikalische Leitung
Die Konzerte werden gefördert von der Alfred und Cläre Pott-Stiftung und dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.
Kartenreservierung unter T +49(0)201 8845 102
Eintritt EUR 12, ermäßigt EUR 7
Freitag, 18.11.2011
Durchbrochene Räume
Werke von Beat Furrer, Annette Schlünz, Kilian Schwoon und Günter Steinke
19 Uhr Einführung mit Prof. Günter Steinke
20 Uhr Konzert
In seinem Werk „Durchbrochene Räume für Flöte, Violoncello und Klavier“ löst der Komponist Günter Steinke einmal geschaffene Klangformen in immer neue Gestalten auf, so als würde er die Grenzen geschaffener Räume durchbrechen. Steinke, Professor für Komposition an der Folkwang Universität der Künste, gibt in der Konzerteinführung um 19 Uhr Einblicke in die Strukturen der Werke des Abends, die alle auf ihre Weise Klangräume ausloten und so zu spannenden Grenzerfahrungen des Hörens werden.
Programm
Günter Steinke Durchbrochene Räume für Flöte, Violoncello und Klavier (1994)
Beat Furrer (1954), Solo für Violoncello (1999)
Beat Furrer, Presto für Flöte und Klavier (1997)
Annette Schlünz, Weiter für Flöte, Klarinette und Klavier (2000)
Beat Furrer, Aer für Klarinette, Violoncello und Klavier (1991)
Ausführende
e-mex ensemble
Evelin Degen – Flöte
Joachim Striepens – Klarinette
Burkart Zeller – Violoncello
Martin von der Heydt – Klavier
Die Konzerte werden gefördert von der Alfred und Cläre Pott-Stiftung und dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.
Kartenreservierung unter T +49(0)201 8845 102
Eintritt EUR 12, ermäßigt EUR 7
Freitag, 21.10.2011
19 Uhr Komponistengespräch
20 Uhr Konzert
Doppelporträt – Gerald Eckert und Charlotte Seither
Werke von Gerald Eckert, Charlotte Seither (u.a.)
Im Zentrum des Abends stehen zwei renommierte Vertreter der „mittleren“ Komponistengeneration. Eine Doppelbegabung ist Gerald Eckert, der nicht nur für seine kompositorische Arbeit, sondern auch für sein Schaffen im Bereich der bildenden Kunst großen Beifall erntet. Wie sich beide Kunstzweige in seiner Arbeit beeinflussen, verrät Eckert in der vorangehenden Konzerteinführung. Von Charlotte Seither, der Villa-Massimo-Stipendiatin und vielfach preisgekrönten Komponistin, wird als Uraufführung ein Auftragswerk aus Mitteln des Landesmusikrates NRW zu hören sein.
Programm
Gerald Eckert (1960)
empty rooms für Flöte, Kontrabassklarinette, Klavier, Violine und Schlagzeug (2009)
Charlotte Seither
Far from distance für Klarinette, Violoncello und Klavier (2008)
Gerald Eckert
Erinnerte Zeit, gebrochen für Klarinette, Violine und Klavier (1996)
Pause (15 Min.)
Rebecca Saunders (1967)
Trio für Bassklarinette, Violoncello und Klavier (1992)
Gerald Eckert
Nachtbogen für Flöte und Violoncello (2001)
Charlotte Seither (1965)
More reasons for reality für Bassflöte, Bassklarinette, Violine, Violoncello und Klavier
(2011, Uraufführung)
Ausführende
e-mex ensemble
Evelin Degen – Flöte
Joachim Striepens – Klarinette
Christine Rox – Violine
Burkart Zeller – Violoncello
Martin von der Heydt – Klavier
Das Konzert wird gefördert von der Alfred und Cläre Pott-Stiftung und dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.
Kartenreservierung unter T +49(0)201 8845 102
Eintritt EUR 12, ermäßigt EUR 7
Museum Folkwang
Karl Ernst Osthaus-Saal
Museumsplatz 1
45128 Essen
Freitag, 16.9.2011
...ins weite...
19 Uhr Einführung zum Programm
20 Uhr Konzert
Programm
Volker Heyn Clixx für Schlagzeug und Klavier (Uraufführung)
Magnus Lindberg Ablauf für Klarinette und 2 Pauken
Jörg Birkenkötter ...ins weite... für Flöte, Klarinette und Schlagzeug
Toshio Hosokawa a birds fragments für Flöte und Akkordeon
Kilian Schwoon Mit pochendem Atem für Akkordeon, Klavier und Marimba (Uraufführung)
e-mex ensemble
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Christina Taczyk, Akkordeon
Martin von der Heydt, Klavier
Michael Pattmann, Schlagzeug
Ins Weite kann das Leben führen - und auch die Musik. Zwei Uraufführungen von Kilian Schwoon und Volker Heyn stehen im Mittelpunkt des Programms. Beide Komponisten lebten viele Jahre in der Ferne: Kilian Schwoon in Italien, Volker Heyn in Australien. Dieser brachte aus der Arbeit in einem Stahlwerk dort seine Begeisterung für alle Klänge metallischer Art mit und in seine Kompositionen ein.
Neue Musik im Museum Folkwang im Rahmen des Kulturpfadfestes Essen
Gordon Kampe
Aliens. Helden. Fraktale. Gassenhauer.
Porträtkonzert
Freitag, 17.6.2011
19 Uhr
Einführung: Komponistengespräch mit Gordon Kampe
20 Uhr
Konzert
Programm
Gordon Kampe *1976
HALs Lullaby (2008) für Kontrabassklarinette, Akkordeon und Klavier
The incredible Nightcrawler (2007) für Klavier
Aldrin-Music (2004/09) für Violoncello, Akkordeon, Klarinette und Klavier
Ripley-Musik V (2005) für Bassklarinette, Violoncello und Klavier
Gassenhauermaschinensuite 1-10 (2009) für Klarinette, Violoncello,
Akkordeon, Schlagzeug und Klavier
1. Die Striepens-Parabel 2. Ratzfatzmarsch 3. Aquarium 4. Oratorio 5. Lauschangriff 6. Gigue 7. Fünf Variationen über ein Jubeln von Edi Finger 8. Nº 8 9. Nº 9 10. Ayre
e-mex ensemble
Joachim Striepens, Klarinette
Christina Taczyk, Akkordeon
Burkart Zeller, Violoncello
Martin von der Heydt, Klavier
Michael Pattmann, Schlagzeug
Christoph Maria Wagner, Leitung
Der in Essen lebende, international erfolgreiche Komponist Gordon Kampe arbeitet bereits seit Jahren mit dem e-mex ensemble zusammen. Eigens für die Musiker des e-mex trio schrieb Gordon Kampe ein Werk, das zu den extremsten und spektakulärsten in diesem Repertoire gehört: Ripley-Musik V. Die sehr kurzweilige Gassenhauermaschinensuite hat Gordon Kampe dem e-mex ensemble gewidmet. Im Juni 2011 erscheint eine CD der Reihe Edition Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats, die bei diesem Konzert vorgestellt wird.
Wie schon die Titel vieler Werke erkennen lassen, bezieht Gordon Kampe häufig bildliche Anregungen aus dem Film, insbesondere des Science-Fiction-Genres. Sein vorurteilsloser, unakademischer Ansatz, sich auch von Phänomenen der Populärkultur anregen zu lassen, sich auf diese – stark verfremdet oder in musikalische Abläufe übersetzt – zu berufen, auch Witz und grotesken Humor nicht zu scheuen, lässt überraschende und originelle Werke entstehen, die meist von Temporeichtum, extremer, auf die Spitze getriebener Klanglichkeit und großer rhythmischer und dynamischer Energie geprägt sind.
Kulturpfadfest Essen. Museum Folkwang
Karl Ernst Osthaus-Saal
Eintritt EUR 12/erm. EUR 7
Eintritt frei für Mitglieder des Kunstring Folkwang
Eine Veranstaltung des Museum Folkwang mit Unterstützung des Kunstring Folkwang e.V.

Freitag, 20.5.2011
Unruh
19 Uhr Konzerteinführung von Studenten der Folkwang Universität der Künste
20 Uhr Konzert
Karin Haußmann
zwei Sätze für Klavier und Ensemble: 1. Atem 2. Unruh (2008)
Morton Feldman
the viola in my life I (1970)
Yalçin Enver Özdiker
iki Yol (2011)
Thomas Stiegler
décade - décage
Anton Webern
Konzert für neun Instrumente op. 24 (1934)
Karin Haußmann
Vier Sätze für Solo-Cello, Akkordeon und Ensemble (2010)
e-mex ensemble
Evelin Degen, Flöte
Anja Schmiel, Oboe
Joachim Striepens, Klarinette
Jeffrey McGuire, Horn
Sebastian Schärr, Trompete
Andreas Roth, Posaune
Christine Rox, Violine
Konrad von Coelln, Viola
Burkart Zeller, Violoncello
Grzegorz Jandulski, Kontrabass
Christina Taczyk, Akkordeon
Michael Pattmann, Schlagzeug
Martin von der Heydt, Klavier
Christoph Maria Wagner, Leitung
Mit der renommierten, in Essen lebenden Komponistin Karin Haußmann verbindet das e-mex ensemble schon lange eine enge Zusammenarbeit und Freundschaft. Oft ist ihre Musik in Konzerten des Ensembles international vorgestellt worden, und die dem Programm den Titel gebenden Zwei Sätze für Klavier und Ensemble sind eigens für das e-mex ensemble geschrieben, diesem gewidmet und von ihm 2008 uraufgeführt worden. Die erst im April im Deutschlandfunk uraufgeführten Vier Sätze für solistisches Cello und Akkordeon mit Ensemble sind eine Erweiterung und Fortführung der kompositorischen Ideen jenes Stücks. Den ganz neuen Werken von Haußmann und Özdiker stehen Klassiker der Musik des 20. Jahrhunderts gegenüber: Von Anton Webern und Morton Feldman sind zwei ihrer bekanntesten Stücke zu hören.
Kartenreservierung unter T +49(0)201 8845 102
Eintritt EUR 12, ermäßigt EUR 7
Freitag, 29.4.2011
blaue Flügel träumend...
Bereits drei Male in Folge ist das e-mex ensemble zu Festivals nach Seoul eingeladen worden und hat dort erfolgreiche, viel beachtete Konzerte an zentralen Spielstätten der Stadt gegeben. Insbesondere der Kontakt mit den auch in Deutschland viel gespielten Komponistinnen In-Sun Cho und Jin-Ah Ahn hat sich als sehr bereichernd erwiesen. Das e-mex ensemble möchte diese neue Seite seiner Arbeit auch in Deutschland vorstellen, wobei viele Werke des Programms zum ersten Mal überhaupt in Europa zu hören sein werden. Jin-Ah Ahn wird mehrere Stücke des Programms beisteuern, darunter eine Uraufführung. In einer zweisprachigen Einführung zum Programm wird sie ihr Schaffen vorstellen und Fragen des Einflusses der europäischen Avantgarde auf die neue Musik in Korea sowie Unterschiede im musikalischen Denken thematisieren.
19 Uhr
Einführung zum Programm mit Jin-Ah Ahn in koreanischer und deutscher Sprache
20 Uhr
Konzert
Programm
JeongHun CHOI, Arari für Klarinette, Violine, Cello und Klavier, 8'
Ji-Hyang KIM, Aus Odessa für Flöte, Cello und Klavier, 6'
Yanghee KIM, ...haec major autem... - für Flöte, Klarinette, Violoncello und Schlagzeug, 10'
Jin-Ah AHN, Farben der Sehnsucht für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Cello und Klavier, 13'
PAUSE
Jin-Ah AHN, blaue Flügel träumend... (2010) für Violine solo, 4'30''
Heejung AHN, Night Fantasy - für Flöte, Englisch Horn, Bassklarinette, Violoncello, Klavier, 12'
In-Sun CHO, Schatten der vergangenen Zeit II (2002) für Violine, Viola, Klarinette, Klavier und Schlagzeug, 12'
e-mex ensemble
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Anja Schmiel, Oboe
Christine Rox, Violine
Konrad von Coelln, Viola
Burkart Zeller, Violoncello
Michael Pattmann, Schlagzeug
Martin von der Heydt, Klavier
Eintritt EUR 12
Ermäßigter Eintritt EUR 7 für Schüler, Studenten und Mitglieder des Kunstring Folkwang Kartenvorbestellung unter T 0201 8845 102 oder 8845 444
Eine Veranstaltung des Museum Folkwang mit Unterstützung des Kunstring Folkwang e.V.
Freitag, 18. Februar 2011
Karl Ernst Osthaus-Saal
Les Percussions
19 Uhr
Holz - Metall - Fell
Eine kurze Geschichte der Schlaginstrumente
20 Uhr
Konzert mit Moderation
Iannis Xenakis
Okho (1989) für 3 Djemben
Nicolaus A. Huber
Barong des Méduses (2005) für drei Schlagzeuger
Wolfgang Rihm
Stück (1989) für drei Schlagzeuger
Pause
Pierre Boulez
Le Marteau sans Maître (1952-55) für Altstimme, Altflöte, Viola, Gitarre, Vibraphon, Xylorimba und Schlagzeug
Text: René Char
Angelica Böttcher, Alt
e-mex ensemble
Evelin Degen, Altflöte
Konrad von Coelln, Viola
Adrian Pereyra, Gitarre
Carlos Tarcha, Vibraphon
Michael Pattmann, Xylorimba
Norbert Krämer, Schlagzeug
Christoph Maria Wagner, Leitung
Kaum ein Komponist in Deutschland hat als Künstler und Lehrer die nachfolgende Komponisten-Generation so beeinflusst wie der ehemalige Professor der Folkwang Universität Nicolaus A. Huber. Über sein Werk: Barong des Méduses schreibt er: "Barong ist die dunkelste und zugleich vertrauteste Gestalt der balinesischen Bühne und jede Aufführung ist voller unvorhersehbarer Risiken. Zwei Männer tanzen diese Figur in Löwenmaske. Das in Trance-Fallen ist dabei besonders gefährlich: einmal geriet ein Spieler derart in Trance, dass er aus seiner Maske herausgeschnitten werden mußte."
Mit dem zwar viel zitierten, doch selten im Konzert zu hörenden Le Marteau sans Maître stellen wir einen Grandseigneur der französischen Musik des 20. Jahrhunderts, vor: Pierre Boulez. Das Werk ist durch seine serielle Struktur ein berühmtes Beispiel auf das Äußerste durchorganisierter Musik und erzeugt zugleich eine zauberhafte und eigentümliche Klangwelt. Weitere Werke von Iannis Xenakis und Wolfgang Rihm werden zu hören sein, in denen das vielfältige Instrumentarium der Schlaginstrumente und ihr Klangreichtum zur Geltung kommen.
Vor dem Konzert werden die Schlagzeuger ihr umfangreiches Instrumentarium vorstellen und demonstrieren. Das Publikum erfährt so auf sinnliche Weise die unterschiedlichen Qualitäten der verschiedenen Materialien und ihren überraschenden Reichtum an Klängen. Im Konzert können sie erleben, wie individuell die Komponisten mit diesen Möglichkeiten umgehen.
Eintritt EUR 12, ermäßigt EUR 7
Kartenreservierung unter T +49(0)201 8845 102
