Die Kunstwerke des Bildhauers Wilhelm Albermann in Werden
Über die Denkmalkultur des späten 19. Jahrhunderts

Professor Wilhelm Albermann (1835-1913) gehörte zu den renommiertesten rheinischen Bildhauern der Gründerzeit und des Historismus. Besonderer Popularität erfreuen sich bis heute seine Brunnen und Denkmäler in der Kölner Innenstadt. Gleich mehrere Denkmäler und Grabsteine haben sich in Albermanns Geburtsstadt, dem heutigen Stadtteil Essen-Werden, erhalten. Als Ensemble ermöglichen sie eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit der Denkmalkultur des frühen Wilhelminischen Kaiserreiches.

Führungen (90 Min.): Robert Welzel
Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Neue Termine:
Sonntag, 30.8.2020 um 15 Uhr
Sonntag, 20.9.2020 um 15 Uhr
Sonntag, 27.9.2020 um 15 Uhr

Maximale Teilnehmerzahl: 9 Personen
Mit telefonischer Anmeldung T 0201 8845 102 oder kunstring@museum-folkwang.essen.de

Die stadtgeschichtlichen Führungen sind exklusiv für Mitglieder des Kunstring Folkwang.

Wilhelm I. und Bismarck, Skulpturen von Wilhelm Albermann in Werden
Foto: Robert Welzel

 

 

 

 

 

Die Gartenstadt Margarethenhöhe
Georg Metzendorfs zukunftsweisendes Konzept eines „umfassend reformierten Kleinwohnhauses“ war ein entscheidender Grund für seine Beauftragung zum Bau der Margarethenhöhe. Es basierte auf einem Grundrissentwurf, der je nach Raumbedarf modifiziert werden konnte. Im Unterschied zu den ersten, aufwendig gestalteten Bauabschnitten, in denen Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser vorherrschten, wurden später auch Geschossbauten in sachlicher Formensprache realisiert. Die hohe städtebauliche Qualität der Siedlung lässt sich noch heute vor allem an dem repräsentativen Torhaus, dem Kleinen Markt mit dem ehemaligen Krupp’schen Konsum und dem „Gasthaus zur Margarethenhöhe“ ablesen. Einen großen Anteil an der hohen Lebensqualität der Siedlung haben die beiden von Margarethe Krupp 1907 als „Promenadenschenkung“ gestifteten Waldparks Sommerburg- und Nachtigallental, die die Margarethenhöhe bis heute als Naherholungsgebiete umschließen.

Die Künstersiedlung
Margarethe Krupp ließ 1919 für den Grafiker Hermann Kätelhön das Kleine Atelierhaus erbauen, womit ein einzigartiges Modell zur Kunstförderung in Essen begann. In Anlehnung an die Folkwang-Idee von Karl Ernst Osthaus sollte eine Gemeinschaft von Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen den Alltag sowohl in der Gartenstadt als auch im gesamten Industriegebiet bereichern.

Führungen (90 Min.): Dr. Birgitta Hübner
Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Samstag, 18.7.2020 um 15 Uhr
Samstag, 25.7.2020 um 15 Uhr
Samstag, 1.8.2020 um 15 Uhr
Samstag, 8.8.2020 um 15 Uhr
Samstag, 15.8.2020 um 15 Uhr

Maximale Teilnehmerzahl: 9 Personen
Mit telefonischer Anmeldung T 0201 8845 102 oder kunstring@museum-folkwang.essen.de

Die stadtgeschichtlichen Führungen sind exklusiv für Mitglieder des Kunstring Folkwang.


 

 

 

Siedlung Margarethenhöhe Essen
Foto: Kunstring Folkwang

 

 

 

 

 
  • Information
  • Veranstaltungen
      • Sammlung Folkwang
      • Sonderausstellung
      • Kunst im 
öffentlichen Raum
      • Architektur und
Stadtgeschichte
      • in anderen Museen
  • Bildbetrachtungen
  • junge freunde
  • Editionen
  • Kunstberatung
  • Stellenangebot
  • Kontakt
  • Impressum
  • Museum Folkwang